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Wärmepumpe · Verbrauch

Was ist der reale Stromverbrauch einer Wärmepumpe im tiefsten Winter?

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe steigt bei sinkenden Außentemperaturen deutlich an. Während sie bei 5 °C sehr effizient arbeitet, muss bei Frost oft ein elektrischer Heizstab zur Unterstützung zugeschaltet werden. Dieser arbeitet wie ein Tauchsieder und kann den Stromverbrauch an sehr kalten Tagen kurzzeitig verdoppeln oder sogar verdreifachen.

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DER COP SINKT MIT DER TEMPERATUR

Der COP (Coefficient of Performance) beschreibt die Effizienz im Moment. Liegt er bei +7 °C vielleicht bei 4, kann er bei -7 °C auf ca. 2 bis 2,5 fallen. Das bedeutet: Für die gleiche Wärmemenge wird fast doppelt so viel Strom benötigt.

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EINSATZ DES HEIZSTABS

Der Heizstab springt am sogenannten Bivalenzpunkt an, meist bei Temperaturen zwischen -5 °C und -10 °C. Er stellt sicher, dass das Haus warm wird, wenn die Wärmepumpe allein die Heizlast nicht mehr decken kann. Sein Betrieb ist teuer und sollte minimiert werden.

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ABTAU-ZYKLEN KOSTEN EXTRA-STROM

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vereist die Außeneinheit. Die Wärmepumpe muss diesen Reif regelmäßig abtauen, indem sie den Prozess umkehrt. Dieser Vorgang verbraucht zusätzlich Strom und reduziert kurzzeitig die Heizleistung für den Wohnraum.

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REALISTISCHER VERBRAUCH

Für ein 150qm normal gedämmtes Haus kann der Verbrauch an einem Tag mit -5 °C bei ca. 40-60 kWh liegen. An einem milden Herbsttag mit +10 °C sind es vielleicht nur 10-15 kWh. Entscheidend ist die korrekte Auslegung der Anlage.