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Sole · Genehmigung

Wie lange dauert die Genehmigung für eine Sole-Wärmepumpen-Bohrung?

Die Dauer des Genehmigungsverfahrens für eine Erdwärmebohrung ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, aber Sie sollten mit mindestens drei bis sechs Monaten rechnen. In Wasserschutzgebieten kann es deutlich länger dauern oder sogar unmöglich sein. Eine frühzeitige Anfrage bei der zuständigen Unteren Wasserbehörde ist daher unerlässlich.

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ZUSTÄNDIGE BEHÖRDE

Ihr Ansprechpartner ist die Untere Wasserbehörde, die meist beim Landkreis oder der kreisfreien Stadt angesiedelt ist. Sie prüft, ob durch die Bohrung Grundwasserleiter gefährdet werden könnten. Das zertifizierte Bohrunternehmen übernimmt in der Regel die Antragstellung.

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ERFORDERLICHE UNTERLAGEN

Benötigt werden meist ein Lageplan des Grundstücks mit der geplanten Bohrstelle, technische Details zur Bohrung (Tiefe, Durchmesser) und ein geologisches Gutachten. Das Bohrunternehmen muss seine Zertifizierung nach W 120 nachweisen.

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WASSER- & HEILQUELLENSCHUTZGEBIETE

In ausgewiesenen Trinkwasser- oder Heilquellenschutzgebieten sind Tiefenbohrungen oft generell verboten oder nur unter extrem strengen Auflagen möglich. Eine Alternative können hier Flächenkollektoren sein, die weniger tief ins Erdreich eingreifen.

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ANZEIGE VS. GENEHMIGUNG

Bohrungen bis 100 Meter Tiefe sind in vielen Regionen lediglich anzeigepflichtig, wenn sie außerhalb von Schutzgebieten liegen. Tiefere Bohrungen erfordern fast immer ein förmliches Genehmigungsverfahren (wasserrechtliche Erlaubnis).