+++ +49 171 3689505 +++ info@jankel-haustechnik.de +++ Braunschweig, Peine & Region +++ Mo–Fr 07:00–16:30 Uhr · Sa 09:00–13:00 Uhr +++ Kostenlose Beratung

Schornstein · Sanierung

Muss mein Schornstein für die neue Heizung saniert werden?

Ja, beim Umstieg auf eine moderne Brennwertheizung (Gas oder Öl) ist eine Sanierung des alten, gemauerten Schornsteins fast immer zwingend erforderlich. Die kühlen, feuchten Abgase würden den alten Schornstein durchfeuchten (Versottung). Daher muss ein feuchteunempfindliches Abgasrohr aus Kunststoff oder Edelstahl eingezogen werden.

01

PROBLEM: VERSOTTUNG DURCH KONDENSAT

Alte Heizungen hatten heiße Abgase, die den Schornstein trocken hielten. Brennwertgeräte haben Abgastemperaturen von nur noch 40-60 °C. Der Wasserdampf im Abgas kondensiert im kalten Schornstein, durchdringt das Mauerwerk und führt zu braunen Flecken und Zerstörung.

02

DIE LÖSUNG: EINROHRSYSTEM

Die gängigste Lösung ist das Einziehen eines Kunststoff- (für Gas/Öl) oder Edelstahlrohrs (für Festbrennstoffe) in den bestehenden Schacht. Der Querschnitt wird an die neue Heizung angepasst. Der Raum zwischen Rohr und altem Schornstein dient oft der Zufuhr der Verbrennungsluft.

03

KEINE SANIERUNG BEI WÄRMEPUMPEN

Beim Einbau einer alleinigen Elektro-Wärmepumpe oder einer Erdwärmepumpe wird der Schornstein nicht mehr benötigt, da keine Verbrennung stattfindet. Er kann stillgelegt oder als Installationsschacht für Leitungen umfunktioniert werden.

04

ABSTIMMUNG MIT DEM SCHORNSTEINFEGER

Jede Änderung an der Abgasanlage ist mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger abzustimmen. Er muss die neue Anlage vor der Inbetriebnahme abnehmen und stellt sicher, dass alle Vorschriften zur Brandsicherheit eingehalten werden.