Heizung nur modernisieren oder direkt ein komplett neues System?
Ist Ihr Heizkessel jünger als 15 Jahre und basiert auf Brennwerttechnik, kann eine Modernisierung durch einen hydraulischen Abgleich und neue Pumpen sinnvoll sein. Bei älteren Kesseln oder einem Systemwechsel, z.B. zur Wärmepumpe, ist ein kompletter Austausch fast immer die wirtschaftlichere Lösung, um langfristig Energiekosten und CO2 zu sparen.
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MODERNISIERUNG: KLEINE EINGRIFFE
Der Austausch der alten Umwälzpumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe spart bis zu 80 % Pumpenstrom. Ein hydraulischer Abgleich sorgt für optimale Wärmeverteilung und kann die Effizienz um bis zu 15 % steigern. Kosten: wenige hundert bis ca. 1.500 Euro.
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DER KESSEL ALS HERZSTÜCK
Ein Kesseltausch ist der größte Hebel. Ein moderner Brennwertkessel nutzt die Energie bis zu 15 % besser als ein 20 Jahre alter Heizwertkessel. Bei Kesseln, die älter als 20 Jahre sind, ist eine Reparatur oft unwirtschaftlich.
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KOMPLETTSYSTEM: ZUKUNFTSSICHERHEIT
Ein Umstieg auf erneuerbare Energien (Wärmepumpe, Pellets) erfordert meist ein Komplettsystem. Hier werden Wärmeerzeuger, Speicher und Regelung optimal aufeinander abgestimmt. Nur so erreichen Sie hohe Förderungen und niedrige Betriebskosten.
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WIRTSCHAFTLICHKEITSPRÜFUNG
Rechnen Sie die Investitionskosten gegen die erwartete Energieeinsparung. Eine neue Heizung amortisiert sich oft über 10-15 Jahre. Berücksichtigen Sie auch die stetig steigenden CO2-Preise, die fossile Energieträger zunehmend verteuern.