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Bad · Abdichtung

Wie kann man ein Bad ohne Fliesen korrekt abdichten und welche Materialien nutzt man?

Auch in einem Bad ohne Fliesen ist eine vollflächige, normgerechte Abdichtung unter der sichtbaren Oberfläche entscheidend. Im Spritzwasserbereich der Dusche wird hierfür eine flexible, rissüberbrückende Verbundabdichtung verwendet. Darauf können dann diffusionsoffene Materialien wie Kalkmarmorputz (Tadelakt) oder spezielle wasserfeste Spachtelmassen aufgetragen werden.

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DIE ABDICHTUNGSEBENE IST PFLICHT

Unabhängig von der Endoberfläche muss die Wand dahinter geschützt werden. In Duschen und um die Wanne (Wassereinwirkungsklasse W1-I) wird eine zweilagige, flüssige Kunststoffabdichtung oder eine Dichtbahn (z.B. Kerdi von Schlüter) aufgetragen. Dichtbänder in allen Ecken sind unerlässlich.

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KALK- & MINERALPUTZE

Spezielle Kalkputze wie Tadelakt oder Stucco Veneziano sind von Natur aus wasserabweisend und schimmelresistent. Sie müssen aber von einem erfahrenen Stuckateur verarbeitet und mit einer finalen Seife oder einem Wachs hydrophobiert (wasserabweisend gemacht) werden.

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ZEMENTGEBUNDENE SPACHTELMASSEN

Produkte wie Pandomo Wall von Ardex oder andere Mikrozemente sind hochfeste, zementäre Spachtelmassen, die in dünnen Schichten aufgetragen und anschließend versiegelt werden. Sie ergeben eine robuste, fugenlose Betonoptik.

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KUNSTHARZBESCHICHTUNGEN

Beschichtungen auf Basis von Epoxid- oder Polyurethanharz sind extrem wasserdicht und widerstandsfähig, aber auch komplett dampfdicht. Sie eignen sich gut für den Duschboden. Die Verarbeitung erfordert viel Erfahrung, da das Material schnell aushärtet.