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Wärmepumpe · Altbau

Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau wirklich oder ist das nur ein Mythos?

Ja, eine Wärmepumpe kann sich auch im Altbau lohnen, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Entscheidend ist eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur von unter 55 °C. Ohne grundlegende Dämmmaßnahmen oder den Austausch von Heizkörpern kann der hohe Stromverbrauch die Ersparnis zunichtemachen und die Investition unwirtschaftlich werden lassen.

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DIE ENTSCHEIDENDE VORLAUFTEMPERATUR

Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Ideal sind 35 °C für Fußbodenheizungen. Mit Heizkörpern sind bis 55 °C oft noch machbar. Höhere Temperaturen treiben den Stromverbrauch überproportional in die Höhe.

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HEIZKÖRPER-CHECK

Prüfen Sie, ob Ihre vorhandenen Heizkörper für niedrige Temperaturen geeignet sind (Typ 22 oder 33). Manchmal genügt der Austausch einzelner Heizkörper in Schlüsselräumen, um die Systemtemperatur insgesamt senken zu können.

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JAHRESARBEITSZAHL (JAZ) IST ALLES

Die JAZ gibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom an. Im Altbau sollte eine JAZ von mindestens 3,0 erreicht werden. Das bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 3 kWh Wärme. Alles darunter wird schnell unwirtschaftlich.

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DÄMMUNG ALS GRUNDLAGE

Eine Wärmepumpe ist kein Allheilmittel für einen unsanierten Altbau. Eine Dämmung der obersten Geschossdecke und der Austausch alter Fenster sind oft die wirtschaftlichsten ersten Schritte, um die Heizlast zu senken und die Pumpe effizient zu betreiben.